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TSV Hollstadt


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Einmal von Hollstadt an die Ostsee gejoggt

Bornstein Lauf 2003 182.jpg (140501 Byte)

 Freitagmorgen um 7 Uhr waren sie gestartet, hatten zwei Nächte fast nicht geschlafen, nur wenig gegessen und insgesamt etwa 675 Kilometer von Hollstadt an die Ostsee gejoggt. Am Sonntagnachmittag erreichten sie ihr Ziel in Bornstein (Nähe Eckernförde/Kiel) – die elf Männer aus Bundorf, Frickenhausen, Wülfershausen, Heustreu und Hollstadt.

Beim letztjährigen Patenschaftslauf von Hollstadt ins niederösterreichische Frankenfels wurde die Idee für einen weiteren mehrtägigen Lauf in diesem Jahr bereits geboren. Das Ziel sollte diesmal in der entgegengesetzten Richtung liegen. Man suchte sich zunächst Hamburg aus, bis Rupert Bamberger (Bamberger AG Bundorf) einfiel, dass er von der Tischler-Meisterschule noch einen Kollegen im hohen Norden kennt: Wolfgang Möller aus Bornstein bei Kiel. Mehrfach glühten die Telefondrähte, bis das Konzept fest stand und es kein Zurück mehr gab.

Die Läufer teilten sich in zwei Teams mit fünf bzw. sechs Mann auf: Jede Gruppe musste einen Abschnitt von 50 – 60 Kilometern bewältigen, bevor die andere an die Reihe kam. Die Läufer einer Mannschaft wechselten sich jeweils in Staffelform ab. Im Schnitt lief jeder 60 bis 75 Minuten, bevor er abgelöst wurde, so erreichte man eine Durchschnittsgeschwindigkeit von etwa zwölf Kilometern pro Stunde.

Die Strecke führte über Meiningen, Eisenach, Werratalratweg, Göttingen, Hannover, Lüneburg und Neumünster direkt nach Bornstein. Da man auch nachts lief gab es ab und an Probleme mit der Orientierung. In der ersten Nacht verlief sich ein Läufer in Göttingen, in der zweiten Nacht suchte man in der Nähe von Nörten-Hardenberg gut eine Stunde nach einem Kameraden nachdem wegen des einsetzenden Regens auch die Handys die Funktion versagten.

Die Männer trugen es mit Humor. Ein unheimliches Glücksgefühl kam auf, als die Läufer in Bornstein von den freundlichen Gastgebern Petra und Wolfgang Möller, deren ganze Familie sowie einiger nachgereister Läuferfrauen empfangen wurden. Wir fühlen uns alle fit, vielleicht etwas müde klang es unisono aus dem Läuferkreis.

Das Motto des Laufes lautete:  „Keine Macht den Drogen“. Für die Unterstützung bedankten sich die Sportler bei der Bamberger AG aus Bundorf, der Bäckerei Roos sowie dem Leichtathletik-Leistungszentrum Rhön-Grabfeld die den Lauf unterstützten.

 
 

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